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Oralchirurgie und Implantologie
Kompetenz, auf die Sie bauen können.
Wir bieten seit über 20 Jahren das gesamte Spektrum der Oralchirurgie an und sind mit dem Titel Fachzahnarzt für Oralchirurgie tätig. Gleichzeitig investieren wir sowohl in unsere Fortbildung als auch in unsere High-End-Ausstattung. So können wir in unserer Praxis Volumentomographie für dreidimensionale Aufnahmen, Behandlungen mit dem Intraoralscanner für digitale Abformungen oder Lachgasbehandlungen anbieten, um eine höchstmögliche Behandlungsqualität zu gewährleisten.
Unsere oralchirurgischen Eingriffe
Bei einer Zahnentfernung (Extraktion) wird ein Zahn aus dem Kieferknochen gezogen, weil er stark beschädigt ist oder wegen Karies, einer Infektion oder aus anderen medizinischen Gründen entfernt werden muss.
Die Zahnentfernung wird normalerweise unter örtlicher Betäubung durchgeführt, um die Schmerzen während des Eingriffs so gering wie möglich zu halten. Bei grösseren Eingriffen (z. B. wenn mehrere Zähne betroffen sind oder der Eingriff komplex ist) kann auch eine Vollnarkose erforderlich sein.
Nach dem Eingriff wird die durch den fehlenden Zahn entstandene Lücke mit einer Prothese geschlossen. Dies ist eine wichtige Massnahme, um die Funktion und die Ästhetik des Gebisses zu erhalten. Diese Lücken können wie folgt geschlossen werden:
Implantate sind eine dauerhafte Lösung, bei der eine künstliche Zahnwurzel in den Kieferknochen eingesetzt und mit einer Krone versehen wird.
Brücken sind eine alternative Möglichkeit, Lücken im Gebiss zu schliessen, indem sie an benachbarten Zähnen befestigt werden.
Prothesen sind eine herausnehmbare Alternative zum Zahnersatz nach der Extraktion eines Zahns, die sowohl Teilprothesen als auch Vollprothesen umfassen kann.
Es ist wichtig, dass der Zahnersatz nach einer Zahnentfernung gut an die individuellen Bedürfnisse der Patient:in angepasst ist. Ein individueller und qualitativ hochwertiger Zahnersatz kann dazu beitragen, das Selbstwertgefühl und die Lebensqualität der Patient:in zu verbessern.
Die Entfernung der Weisheitszähne ist ein Routineeingriff. Sie wird in der Regel durchgeführt, wenn die Weisheitszähne Schmerzen oder Probleme beim Kauen verursachen oder um Platz für andere Zähne im Kiefer zu schaffen.
Der Eingriff wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt, kann aber je nach Komplexität des Falles auch unter Vollnarkose erfolgen. Die Erholung nach dem Eingriff kann einige Tage dauern. Es ist wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes für eine schnelle und erfolgreiche Genesung zu befolgen, einschliesslich der Einnahme von Schmerzmitteln und des Verzichts auf bestimmte Aktivitäten.
Die Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, der bei Entzündungen oder Infektionen im Bereich der Zahnwurzelspitze angewendet wird. Dadurch kann der betroffene Zahn erhalten und eine Extraktion vermieden werden.
Die Wurzelspitzenresektion wird in der Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Sie erfordert eine genaue Kenntnis der Anatomie des betroffenen Zahnes und den Einsatz spezieller chirurgischer Instrumente. Der Eingriff umfasst die Freilegung der Wurzelspitze, die Entfernung des infizierten Gewebes und gegebenenfalls die Versiegelung des Wurzelkanalsystems.
Nach der Operation ist eine sorgfältige Nachsorge erforderlich, um Komplikationen zu vermeiden und die Heilung zu gewährleisten. Die Patient:innen sollten die Anweisungen Ihres Zahnarztes befolgen und sich regelmässig untersuchen lassen.
Insgesamt ist die Wurzelspitzenresektion eine wirksame Methode, um die Funktionsfähigkeit eines Zahnes zu erhalten und gleichzeitig eine Infektion zu behandeln. Die Wurzelspitzenresektion wird in der Regel von erfahrenen Ärzten durchgeführt, da es sich um einen komplexen Eingriff handelt.
Kieferzysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume in der Mundhöhle. Meist verursachen sie keine Beschwerden (asymptomatisch). In einigen Fällen können sie jedoch zu Beschwerden und Schwellungen im Mundbereich führen, die behandelt werden müssen.
Die Entfernung von Kieferzysten erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose, je nach Grösse und Lage der Zyste. Bei der Operation wird ein kleiner Schnitt im Mund oder im Gesicht gemacht, um die Zyste zu öffnen und ihren Inhalt zu entfernen. In einigen Fällen muss auch ein Teil des umliegenden Kieferknochens entfernt werden, um sicherzustellen, dass die Zyste vollständig entfernt wird.
Nach der Entfernung von Kieferzysten ist eine angemessene Nachbehandlung erforderlich, um Infektionen zu vermeiden und die Wundheilung zu fördern. Nach dem Eingriff kann es zu leichten Schmerzen und Schwellungen kommen, die in der Regel nach einigen Tagen abklingen. Es ist wichtig, die Anweisungen des Zahnarztes oder Chirurgen zu befolgen, um eine schnelle Genesung zu ermöglichen und mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Verlagerte Zähne können verschiedene Probleme verursachen. Beispiele sind Zahnfehlstellungen, Kiefergelenkbeschwerden und ästhetische Probleme. Wichtige Methoden in der kieferorthopädischen Behandlung von Patient:innen mit verlagerten Zähnen sind das Freilegen und das Anheben (Anschligung).
Die Freilegung des verlagerten Zahnes erfolgt durch einen chirurgischen Eingriff. Dabei wird der Zahn freigelegt, um ihn in die richtige Position zu bringen. Anschliessend wird der Zahn mit speziellen Mechanismen und Drähten an den Nachbarzähnen oder am Kieferknochen befestigt, um sicherzustellen, dass er sich an seine neue Position anpasst.
Bei der Freilegung inkl. Anhebung (Anschligung) werden mehrere Zähne in die richtige Position gebracht. Mit Hilfe eines Klebers werden die Zähne angehoben und in die richtige Position gebracht, ohne dass der Zahn aus dem Kiefer entfernt werden muss. Diese Methode erfordert eine sorgfältige Planung und Durchführung durch einen erfahrenen Oralchirurgen. So kann nicht nur die kieferorthopädische Behandlung erfolgreich abgeschlossen, sondern auch das Risiko von Komplikationen minimiert werden. Mit der richtigen Behandlung können Patient:innen mit verlagerten Zähnen wieder ein schönes und gesundes Lächeln bekommen.
Die Entfernung (Exzision) von Lippenbändchen und Zungenbändchen ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Bänder, die Lippen und Zunge mit dem Kiefer verbinden, entfernt werden. Dieser Eingriff wird in der Regel durchgeführt, um die Beweglichkeit der Lippen und der Zunge zu verbessern. Dadurch werden Probleme beim Sprechen und Essen beseitigt und das Risiko von Verletzungen und Infektionen verringert.
Die Entfernung von Lippenbändchen und Zungenbändchen ist ein einfacher Eingriff, der in der Regel ambulant durchgeführt wird. Die Patient:in erhält eine örtliche Betäubung, um die Schmerzen während des Eingriffs so gering wie möglich zu halten. Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen und Schwellungen auftreten, die jedoch in der Regel innerhalb weniger Tage abklingen. Die Operation kann in jedem Alter durchgeführt werden.
Unsere Implantat-Behandlungen
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden und als stabiles Fundament für Zahnersatz dienen. Auf diesem künstlichen Pfeiler wird anschliessend eine Krone, Brücke oder Prothese fest verschraubt. Zahnimplantate bestehen in der Regel aus hochreinem Titan oder Keramik (Zirkonoxid) und verwachsen fest mit dem Kieferknochen.
Einzelzahnersatz
Die klassische Indikation für den Einsatz von Implantaten besteht bei Verlust eines einzelnen Zahnes. Anders als bei herkömmlichen Brücken müssen die Nachbarzähne nicht beschliffen werden, wodurch gesunde Zahnsubstanz erhalten bleibt.
Mehrere fehlende Zähne
Fehlen mehrere Zähne, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten: Entweder können alle Zähne durch einzelne Implantate ersetzt werden, oder es werden strategisch weniger Implantate gesetzt, an denen eine festsitzende Brücke befestigt wird. Diese Lösung kombiniert Stabilität mit Wirtschaftlichkeit.
Zahnloser Kiefer
Der zahnlose Kiefer stellt ebenfalls eine wichtige Indikation für die Anwendung von Implantaten dar. Wenn die anatomische Situation es zulässt, wird ein festsitzender Zahnersatz realisiert, der deutlich mehr Lebensqualität bietet als konventionelle Prothesen. Bei verstärktem Knochenschwund sind abnehmbare, jedoch implantatgestützte und funktionsstabile Prothesen zu bevorzugen, die sicheren Halt und Komfort garantieren.
Zahnimplantate bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichem Zahnersatz:
Natürliches Gefühl und Ästhetik
Implantatgetragener Zahnersatz sieht aus und funktioniert wie natürliche Zähne. Die künstliche Zahnwurzel im Knochen sorgt für ein authentisches Kaugefühl. Im Gegensatz zu herausnehmbaren Prothesen gibt es kein Fremdkörpergefühl im Mund.
Knochenerhalt
Implantate übertragen die Kaukräfte auf den Kieferknochen und verhindern so den Knochenabbau, der bei fehlenden Zähnen unweigerlich eintritt. Dies ist besonders wichtig für die langfristige Gesichtsästhetik und die Stabilität benachbarter Zähne. Ohne diese Stimulation durch Kaubelastung verliert der Kieferknochen an Volumen, was zu einer Veränderung der Gesichtszüge führen kann.
Schonung der Nachbarzähne
Anders als bei Brücken müssen gesunde Nachbarzähne nicht beschliffen werden. Dies erhält wertvolle Zahnsubstanz und schützt die Nachbarzähne vor möglichen Komplikationen wie Karies oder Wurzelbehandlungen, die durch das Beschleifen begünstigt werden können.
Langlebigkeit
Bei guter Pflege und regelmässigen Kontrollen können Implantate ein Leben lang halten. Während konventionelle Brücken oft nach 10-15 Jahren erneuert werden müssen, zeigen Studien, dass gut gepflegte Implantate auch nach 20-30 Jahren noch funktionieren.
Mehr Lebensqualität
Sichere Verankerung ermöglicht unbeschwertes Essen, Sprechen und Lachen ohne Angst vor wackelndem Zahnersatz. Patienten berichten regelmässig von einer deutlichen Steigerung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Lebensfreude nach erfolgreicher Implantatversorgung.
Bessere Kaufunktion
Implantate stellen nahezu 100% der ursprünglichen Kaufunktion wieder her, während herausnehmbare Prothesen oft nur 25-30% erreichen. Dies bedeutet, dass Sie wieder alle Lebensmittel geniessen können.
Geschmack und Gaumen frei
Bei Oberkieferversorgungen kann auf eine Gaumenplatte verzichtet werden, wodurch das Geschmacksempfinden nicht beeinträchtigt wird und keine Einschränkungen beim Sprechen entstehen.
Erstberatung und Planung
Nach einer gründlichen Untersuchung und modernster 3D-Diagnostik (DVT/CT) wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dabei werden Knochenqualität, anatomische Strukturen und Ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt.
Implantation
Die Implantation erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Das Implantat wird präzise in den Kieferknochen eingesetzt. Der Eingriff ist dank moderner Techniken schonend und meist mit geringen postoperativen Beschwerden verbunden.
Einheilphase
Nach der Implantation benötigt das Implantat eine Einheilzeit von etwa 3 bis 6 Monaten, in der es fest mit dem Knochen verwächst (Osseointegration). In dieser Zeit tragen Sie bei Bedarf einen provisorischen Zahnersatz.
Versorgung mit Zahnersatz
Nach erfolgreicher Einheilung wird der definitive Zahnersatz – Krone, Brücke oder Prothese – auf dem Implantat befestigt.
Für eine erfolgreiche Implantation sind folgende Faktoren wichtig:
Ausreichendes Knochenangebot (kann bei Bedarf durch Knochenaufbau geschaffen werden)
Abgeschlossenes Kieferwachstum (in der Regel ab 18 Jahren)
Gute Mundhygiene und gesundes Zahnfleisch
Allgemeine Gesundheit (bestimmte Erkrankungen wie unkontrollierter Diabetes können die Einheilung beeinträchtigen)
Nichtraucher haben bessere Erfolgschancen
Zahnimplantate weisen eine sehr hohe Erfolgsquote von über 95% auf. Bei optimaler Pflege und regelmässigen Kontrollen können Implantate Jahrzehnte oder ein Leben lang halten. Studien zeigen, dass nach 10 Jahren noch über 90% der Implantate erfolgreich im Knochen verankert sind.
Zahnimplantate stellen heute den Goldstandard im modernen Zahnersatz dar. Sie bieten eine dauerhafte, ästhetische und funktionelle Lösung bei Zahnverlust und tragen massgeblich zur Erhaltung der Kieferstruktur und Lebensqualität bei. In unserer Praxis beraten wir Sie umfassend über alle Möglichkeiten der Implantatbehandlung und finden gemeinsam die optimale Lösung für Ihre individuelle Situation.
Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin und lassen Sie sich über die Möglichkeiten moderner Implantologie informieren.
Die Langlebigkeit Ihrer Implantate hängt massgeblich von der richtigen Pflege ab:
Gründliche tägliche Mundhygiene mit speziellen Hilfsmitteln (Interdentalbürsten, Zahnseide)
Regelmässige professionelle Zahnreinigung
Halbjährliche Kontrolluntersuchungen
Vermeidung übermässiger Belastung (z.B. Zähneknirschen – hier hilft eine Aufbissschiene)
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