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Behandlung in Vollnarkose – entspannt und angstfrei beim Zahnarzt

Zahnbehandlung ohne Angst und Stress

Für viele Menschen ist der Gang zum Zahnarzt mit Angst und Unbehagen verbunden. Manche Patienten leiden sogar unter ausgeprägter Zahnarztangst (Dentalphobie), die so stark sein kann, dass notwendige Behandlungen jahrelang aufgeschoben werden. Dies kann zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen. Die Behandlung in Vollnarkose bietet eine sichere und komfortable Lösung für alle, die sich eine entspannte zahnärztliche Versorgung wünschen.


In unserer Praxis bieten wir Ihnen die Möglichkeit, zahnärztliche Eingriffe in Vollnarkose durchführen zu lassen. Dies ermöglicht eine angst- und schmerzfreie Behandlung in einer entspannten Atmosphäre. Sie schlafen während der gesamten Behandlung und wachen erst auf, wenn alles erledigt ist – ohne jegliche Erinnerung an den Eingriff.

Was ist eine Vollnarkose?

 

Bei der Vollnarkose handelt es sich um eine tiefe Sedierung, bei der Sie das Bewusstsein vollständig verlieren und weder Schmerzen noch Unbehagen verspüren. Dadurch kann der Zahnarzt die notwendigen Eingriffe präzise und effektiv durchführen, ohne dass Sie gestresst oder ängstlich sind.
 

Die moderne Allgemeinanästhesie umfasst drei Komponenten: Sie schlafen tief und haben keine Wahrnehmung, erleben vollständige Schmerzfreiheit während des Eingriffs, und Ihre Muskulatur ist entspannt, was die Behandlung erleichtert. Die Narkose wird individuell auf Sie abgestimmt und ständig überwacht. Sie ist heute so sicher wie nie zuvor.
 

Bei der Vollnarkose sind Sie vollständig bewusstlos und reagieren nicht auf äussere Reize. Diese Form eignet sich besonders für umfangreiche oder lange Eingriffe und ermöglicht eine tiefere Entspannung.

 

Wann ist eine Vollnarkose sinnvoll?

Ausgeprägte Zahnarztangst (Dentalphobie)

Bei erhöhter Angst vor dem Zahnarztbesuch (Dentalphobie) kann eine Vollnarkose angemessen sein, um den notwendigen Komfort während des Besuchs zu gewährleisten. Dadurch können dringend notwendige Eingriffe vom Zahnarzt durchgeführt werden, die sonst immer wieder aufgeschoben werden und zu Folgeschäden führen können.

Die Vollnarkose durchbricht diesen Teufelskreis: Sie müssen sich der angstbesetzten Situation nicht mehr bewusst aussetzen, erhalten aber dennoch die notwendige zahnmedizinische Versorgung. Viele unserer Angstpatienten berichten, dass die Vollnarkose ihnen geholfen hat, wieder Vertrauen in zahnärztliche Behandlungen zu gewinnen.

Umfangreiche Behandlungen

Wenn mehrere Eingriffe notwendig sind – etwa mehrere Füllungen, Extraktionen oder Wurzelbehandlungen – kann es sinnvoll sein, alles in einer Sitzung unter Vollnarkose durchzuführen. Dies spart Ihnen mehrere Termine und die wiederholte Konfrontation mit der Behandlungssituation.

Kinder und Jugendliche

Für Kinder, die nicht stillsitzen können oder grosse Angst vor der Behandlung haben, kann eine Vollnarkose die beste Option sein. Dies gilt besonders für sehr junge Kinder ab 3 Jahren, Kinder mit ausgeprägter Zahnarztangst, umfangreiche Sanierungen im Milchgebiss sowie Kinder, die in der Vergangenheit traumatische Erfahrungen gemacht haben. Die Vollnarkose ermöglicht es, die notwendige Behandlung schonend und vollständig durchzuführen, ohne das Kind zu belasten oder seine Angst zu verstärken.

Menschen mit Behinderungen

Für Patient*innen mit motorischen Einschränkungen oder geistiger Behinderung kann die Behandlung unter Vollnarkose eine geeignete Option sein.

Wie sicher ist heutzutage eine Vollnarkose?

 

Für Patient*innen (auch Kinder ab drei Jahren) ohne schwere Begleiterkrankungen ist die Vollnarkose sehr sicher. Während der Behandlung werden alle Körperfunktionen lückenlos überwacht (z.B. Puls, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut). Kleinste Abweichungen werden frühzeitig erkannt, sodass gefährliche Situationen vermieden werden können.

 

Moderne Überwachungstechnik

 

Während der gesamten Narkose überwacht ein erfahrener Anästhesist kontinuierlich Ihre Herzfrequenz und Herzrhythmus mittels EKG-Monitoring, Ihren Blutdruck in kurzen Intervallen, die Sauerstoffsättigung über einen Fingersensor, Ihre Atmung einschliesslich Atemfrequenz, Atemvolumen und CO2-Gehalt, die Narkosetiefe durch spezielle Geräte sowie Ihre Körpertemperatur. Diese umfassende Überwachung gewährleistet höchste Sicherheit. Der Anästhesist ist ausschliesslich für Ihre Narkose und Ihre Sicherheit zuständig und kümmert sich um nichts anderes.

Die modernen Narkosemedikamente werden vom Körper schnell abgebaut, sodass Sie in der Regel eine Stunde nach Ende der Behandlung die Praxis verlassen können. 

Mögliche Nebenwirkungen und Risiken

 

Häufige, harmlose Nebenwirkungen sind leichte Übelkeit bei 10-20% der Patienten (gut behandelbar), Müdigkeit für einige Stunden sowie leichte Halsschmerzen durch die Beatmungsmaske. Ernsthafte Komplikationen sind bei gesunden Patienten extrem selten (unter 1:100.000) und werden durch sorgfältige Voruntersuchung, professionelle Durchführung und lückenlose Überwachung minimiert. Das Risiko einer Vollnarkose ist heute äusserst gering und liegt weit unter dem Risiko alltäglicher Aktivitäten wie Autofahren.

 

Wie läuft die Vollnarkose ab?

1. Ausführliches Beratungsgespräch

 

Vor Beginn der Behandlung sollten Sie ein ausführliches Beratungsgespräch mit Ihrem Zahnarzt führen, um Ihre individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten zu besprechen. In diesem Gespräch erörtern wir Ihre Krankengeschichte und aktuelle Medikamente, untersuchen Ihren Zahnzustand und planen die notwendigen Behandlungen. Wir klären Sie über Ablauf, Risiken und Alternativen auf, beantworten alle Ihre Fragen, erstellen einen individuellen Behandlungsplan und vereinbaren den Narkose-Termin. Sie erhalten ausführliche schriftliche Informationen und haben ausreichend Bedenkzeit für Ihre Entscheidung.

 

2. Voruntersuchung

 

Vor der Narkose benötigen wir einen aktuellen Gesundheitsfragebogen, bei bestimmten Vorerkrankungen zusätzliche ärztliche Befunde sowie eine Liste aller aktuellen Medikamente.

Diese Untersuchungen stellen sicher, dass die Narkose für Sie sicher ist.

 

3. Vorbereitung am Behandlungstag

 

Nüchternheit: Es ist wichtig, dass Sie für die Narkose «nüchtern» sind, d.h. Sie dürfen sechs Stunden vor der Vollnarkose nichts mehr essen und ab zwei Stunden vor der Narkose nichts mehr trinken.

Diese Regel ist aus Sicherheitsgründen unbedingt einzuhalten, da sie das Risiko minimiert, dass Mageninhalt in die Lunge gelangt.

 

4. Einleitung der Narkose

 

Sie werden in einen speziell eingerichteten Behandlungsraum geführt. Die Narkosemedikamente werden über die Vene verabreicht. Sie schlafen innerhalb von Sekunden sanft ein.

Der Einschlafvorgang ist angenehm und vollkommen schmerzfrei.

 

5. Durchführung der Behandlung

Während Sie tief und entspannt schlafen, führt der Zahnarzt alle geplanten Behandlungen durch.

Der Anästhesist überwacht kontinuierlich alle Vitalfunktionen.

Je nach Umfang dauert die Behandlung zwischen 1 und 4 Stunden. Sie bekommen davon absolut nichts mit.

 

6. Aufwachen und Erholung

 

Nach Abschluss der Behandlung wachen Sie innerhalb weniger Minuten sanft auf, erholen sich unter ständiger Überwachung im Aufwachraum und können nach etwa 30-60 Minuten nach Hause gehen. Die meisten Patienten fühlen sich erstaunlich gut und haben keine oder nur sehr geringe Beschwerden.

 

7. Was muss man nach einer Narkose beachten?

 

Nach der Narkose dürfen Sie sofort wieder essen und trinken. Beginnen Sie mit leichter Kost und Getränken.

Wichtig ist, dass Sie nach der Narkose von einer Vertrauensperson nach Hause begleitet werden und die ersten Stunden, am besten auch die erste Nacht, nicht allein zu Hause verbringen.

In den ersten 24 Stunden nach der Narkose dürfen Sie nicht aktiv am Strassenverkehr teilnehmen (kein Auto, Motorrad, Fahrrad), keine Maschinen bedienen, keine wichtigen Entscheidungen treffen oder Verträge unterschreiben, keinen Alkohol trinken oder allein zu Hause sein.

Diese Einschränkungen dienen Ihrer Sicherheit, da die Reaktionsfähigkeit noch für einige Stunden beeinträchtigt sein kann.

 

Vorteile der Behandlung in Vollnarkose

 

Für Angstpatienten bietet die Vollnarkose erhebliche Vorteile: Sie erleben die Behandlung nicht und haben keine Erinnerung daran, erleben eine stressfreie Erfahrung ohne Angst, Anspannung oder negative Emotionen. Viele Angstpatienten berichten, dass die positive Erfahrung ihnen hilft, künftig besser mit Zahnarztbesuchen umzugehen, und notwendige Behandlungen werden nicht mehr aufgeschoben.

Für den Behandlungserfolg ermöglicht die Vollnarkose umfassende Sanierungen mit mehreren Eingriffen in einer Sitzung, bessere Qualität durch entspannten Patienten und ruhiges Arbeiten sowie erhebliche Zeitersparnis, da eine lange Sitzung viele kurze Termine ersetzt.

Für Ihren Komfort bedeutet die Vollnarkose völlige Schmerzfreiheit während und unmittelbar nach der Behandlung, Sie hören und spüren keine unangenehmen Geräusche, und selbst bei stark ausgeprägtem Würgereiz gibt es keine Probleme.

Ihr Weg zur angstfreien Zahnbehandlung

Wir verstehen, dass Zahnarztangst ein ernstes Problem ist, das viele Menschen betrifft. Sie sind nicht allein, und es gibt keinen Grund, sich zu schämen. Die Vollnarkose ist eine bewährte, sichere Lösung, die Ihnen ermöglicht, die notwendige zahnmedizinische Versorgung zu erhalten, ohne Angst und Stress zu erleben.

Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch

Der erste Schritt ist ein ausführliches, entspanntes Beratungsgespräch – selbstverständlich ohne Behandlung. Es besteht keinerlei Druck oder Verpflichtung. Das Gespräch dient ausschliesslich dazu, Ihnen Sicherheit zu geben und alle Unklarheiten zu beseitigen.

Kontaktieren Sie uns noch heute und machen Sie den ersten Schritt zu einem gesunden, schönen Lächeln – angstfrei und entspannt!


Ihre Zahnarztpraxis Chrüzhof – Ihr Partner für angstfreie Zahnbehandlung. Wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihre Bedürfnisse. Bei uns sind Sie in sicheren, erfahrenen Händen.
 

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Häufig gestellte Fragen

Ab welchem Alter ist eine Vollnarkose möglich?
Grundsätzlich ab 3 Jahren. Bei jüngeren Kindern entscheiden wir individuell nach Notwendigkeit und gesundheitlichem Zustand.

Wie lange bin ich nach der Narkose arbeitsunfähig?
In der Regel sollten Sie für den Behandlungstag und den darauffolgenden Tag keine beruflichen Verpflichtungen einplanen. Viele Patienten fühlen sich nach 24 Stunden wieder fit, aber geben Sie sich die Zeit, die Ihr Körper braucht.

Kann ich in Vollnarkose auch Implantate bekommen?
Ja, Implantat-Operationen sind in Vollnarkose sehr gut durchführbar. Gerade umfangreiche Implantat-Versorgungen werden häufig in Narkose durchgeführt.

Was passiert, wenn ich vorher vergesse, nüchtern zu bleiben?
Dann muss die Narkose aus Sicherheitsgründen verschoben werden. Die Nüchternheit ist eine absolut notwendige Sicherheitsmassnahme und kann nicht umgangen werden.

Kann man während der Narkose aufwachen?
Dies ist praktisch ausgeschlossen, da die Narkosetiefe kontinuierlich überwacht und bei Bedarf angepasst wird. Der Anästhesist sorgt dafür, dass Sie während der gesamten Behandlung sicher schlafen.

Habe ich nach der Narkose Schmerzen?
Während der Narkose erhalten Sie auch örtliche Betäubungen, die noch einige Stunden nachwirken. Zusätzlich bekommen Sie Schmerzmittel. Die meisten Patienten haben nur geringe oder keine Schmerzen.

Kann ich trotz Vorerkrankungen eine Vollnarkose bekommen?
Das hängt von der Art und Schwere der Erkrankung ab. Viele chronische Erkrankungen (z.B. kontrollierter Bluthochdruck, Diabetes) sind kein Hindernis. Dies wird im Vorgespräch sorgfältig geprüft.

Was ist mit meinen Medikamenten?
Die meisten Medikamente können Sie wie gewohnt einnehmen. Spezifische Anweisungen erhalten Sie im Vorgespräch. Besonders wichtige Medikamente (z.B. Herz-Kreislauf-Medikamente) sollten Sie mit einem kleinen Schluck Wasser auch am Narkose-Morgen einnehmen.

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